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Glarus

Glarus ist einzigartig vielseitig. Glarus ist eine dynamische, weltoffene und kulturell interessante Gemeinde, in der es sich gut leben, arbeiten und geniessen lässt.

Nur eine Auto- und Bahnstunde vor Zürichs Toren leben am Fuße von Glärnisch, Wiggis und Schilt rund 12.500 Menschen in einer intakten Umwelt. Private und öffentliche Arbeitgeber bieten über 7.000 attraktive Arbeitsplätze an. Eine Vielzahl von Vereinen, privaten Anbietern und öffentlichen Sport- und Freizeitanlagen prägen das reiche kulturelle Leben und das Freizeitangebot in der Gemeinde.

Am 1. Januar 2011 haben sich die vier ehemaligen Gemeinden Netstal, Glarus, Riedern und Ennenda zur neuen Gemeinde Glarus zusammengeschlossen. Hintergrund für diesen Zusammenschluss war eine große Gebiets- und Verwaltungsreform, die die Einwohner des Kantons Glarus 2006 beschlossen haben und in deren Folge der gesamte Kanton Glarus heute aus nur noch drei Großgemeinden besteht. 

Der Klöntalersee, die Stadt Glarus, welche nach dem Brand im Jahr 1861 im Schachbrettmuster neu angelegt wurde, die Aeugstenbahn in Ennenda und vieles mehr sprechen für eine interessante und vielseitige Gemeinde. Das kulturelle Angebot in Glarus ist abwechslungsreich. Insbesondere im Sommer finden regelmässig Konzerte, Openairs und Filmvorführungen auf dem Rathausplatz oder im Volksgarten statt. In wirtschaftlicher Hinsicht bietet die Gemeinde Glarus namhaften, international bekannten Unternehmen einen Unternehmensstandort. Die Nähe zu Zürich, Chur, St. Gallen und Rapperswil macht die Gemeinde Glarus zudem als Wohnort mit hoher Lebensqualität auch für Berufspendler interessant. 

 

Glarner Impressionen

(Fotos von Hans Bühler)

 

Videos aus und über Glarus:

 

Direkte Demokratie: die Landsgemeinde in Glarus

Eine Besonderheit in Glarus ist die seit 1387 stattfindende Landsgemeinde, die jedes Jahr am ersten Maiwochenende auf dem Glarner Zaunplatz stattfindet.

Die Landsgemeinde ist die Versammlung der stimmberechtigten Landeseinwohner und oberstes Organ des Kantons. Sie nimmt noch einige wenige Wahlen vor: den Landammann und den Landesstatthalter aus dem Kreis der an der Urne gewählten Regierungsräte, die Richter und den Staatsanwalt. Vor allem aber ist sie für Verfassungs- und Gesetzgebung, für die Festsetzung des Steuerfusses und wichtige Sachentscheide zuständig.

Alle Stimmberechtigten haben das Recht, Anträge auf Unterstützung, Abänderung, Ablehnung, Verschiebung oder Rückweisung zu stellen. Dies unterscheidet die Glarner Landsgemeinde von anderen Landsgemeinden und der Urnenabstimmung, an denen das Volk lediglich ja oder nein sagen und keinen unmittelbaren Einfluss auf die kantonale Politik nehmen kann. Jede stimmberechtigte Person kann, ohne Unterschriften zu sammeln, jederzeit zuhanden der Landsgemeinde Anträge einreichen.

Die Landsgemeinde versammelt sich unter freiem Himmel am ersten Sonntag im Mai auf dem Zaunplatz in Glarus. Für interessierte Zuschauer stehen Tribünen zur Verfügung. Die Landsgemeinde wird vom Landammann geleitet, der sich während der Verhandlungen auf das Landesschwert stützt. Er eröffnet sie mit einer Ansprache und vereidigt danach die Stimmberechtigten. Grundlage für die Verhandlungen bildet das Memorial, eine allen Haushaltungen, in denen mindestens eine stimmberechtigte Person wohnt, zugestellte Druckschrift. Aufgrund der Beratungen im Landrat werden darin die Geschäfte dargestellt. Zudem enthält es Budget und Staatsrechnung.

Die Stimmabgabe erfolgt durch das Hochhalten des Stimmrechtsausweises. Die Mehrheit ermittelt der Landammann durch Abschätzen. In zweifelhaften Fällen zieht er vier Mitglieder des Regierungsrates beratend bei und entscheidet danach endgültig und unanfechtbar.

Quelle: www.landsgemeinde.gl.ch

Die Landsgemeinde in Glarus.Die Landsgemeinde in Glarus.